home galerie

    
Indigene Völker und Globalisierung Infoe-Filmfestival vom 26.10-12.11.2005 in Köln
Indigene Völker und Globalisierung
www.InfoeFilmfestival.de

Das Überleben und die Zukunft indigener Völker ist eng mit dem Lebensstil und der Ressourcennutzung von Menschen in industrialisierten Staaten verbunden. Diese Zusammenhänge aufzuzeigen ist eines der Hauptanliegen des Filmfestivals unter dem Aspekt der rasant fortschreitenden Globalisierung. Ein Schwerpunkt wird dabei das Thema Indigene und die nukleare Kette sein.

Mehr als zwei Drittel der weltweiten Uranvorkommen liegen unter dem Land von Ureinwohnern. Ureinwohner-Völker auf der ganzen Welt sind daher Leidtragende und die ersten Opfer der nuklearen Kette. Bereits beim Abbau von Uranerz entstehen irreparable Schäden an der Gesundheit der Menschen. Andererseits sind indigene Völker auch von weiteren Stufen der nuklearen Kette betroffen: Verarbeitung und Verwendung des strahlenden Materials, Endlagerung usw.
Reportagen, Dokumentationen und Spielfilme sollen im Rahmen des Infoe-Filmfestivals
hierüber mit ausgewählten Beiträgen informieren.

Bei der Eröffnungs-und Abschlußveranstaltung werden Vertreter indigener Völker zudem von ihren eigenen praktischen Erfahrungen berichten und für eine anschließende Diskussion zur Verfügung stehen.

Die Spielstätten der zweiwöchigen Filmreihe sind über die ganze Stadt verteilt: Kinos, Bürgerzentren, Kirchengemeinden, die Universität.

Der studentische Verein ‚Rimaykullayki e.V.’, der sich für die entwicklungspolitische Bildung von Studierenden und den Nord-Süd-Austausch engagiert, beteiligt sich an der Organisation des Projekts.
Themenbezogene Kooperationen sind vereinbart mit dem Klimabündnis, Robin Wood, der Adivasi- Koordination und IPPNW.

Auftaktveranstaltung mit einleitendem Grußwort durch die Kölner Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes und Didgeridoo-Musik