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Kampagne Stoppt Jabiluka
Willkommen auf unserer Homepage!

Bei einer Europareise von Vertreterinnen des Aborigines-Volks der Mirrar - Yvonne Margarula, Jacqui Katona und Christine Christopherson - wurde im August 1998 in Köln die Kampagne Stoppt Jabiluka gegründet.

Die Mirrar wollen den Bau einer zweiten Uranmine auf ihrem Land im Kakadu-Nationalpark in Nordaustralien verhindern. Sie sind bereits von den katastrophalen ökologischen und sozialen Auswirkungen der Ranger-Mine betroffen, die seit zwanzig Jahren Uran produziert.

Der Abbau von Uranerz gefährdet nicht nur die Gesundheit der Mirrar und die der nachfolgenden Generationen, und er zerstört nicht nur Fauna und Flora ihres Landes durch radioaktive und andere giftige Substanzen. Gefährdet ist auch der Weiterbestand der Kultur der Mirrar, die auf eine ununterbrochene Siedlungsgeschichte von 40.000 Jahren zurückblicken und somit die älteste lebende Kultur der Erde repräsentieren.

Die Kampagne Stoppt Jabiluka setzt es sich zum Ziel, die Öffentlichkeit über die Situation im Kakadu-Nationalpark und über die Lage der Mirrar zu informieren. Mit Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit, Aktionen, Unterschriftensammlungen und politischer Lobbyarbeit soll Unterstützung für die Mirrar gezeigt und Druck auf die australische Regierung wie auch den Minenbetreiber ERA ausgeübt werden. Gemeinsam mit den Aborigines sowie Menschenrechtsorganisationen und Umweltschützern aus der ganzen Welt soll versucht werden, den Weiterbau der Jabiluka-Mine zu verhindern.

Kampagne Stoppt Jabiluka
c/o Institut für Ökologie
und Aktions-Ethnologie e. V. (infoe)
Melchiorstraße 3, 50670 Köln
Telefon: 0221 - 739 28 71
Fax: 0221 - 922 97 60
E-Mail: jabiluka@infoe.de

Spendenkonto:
infoe, Postbank Köln (BLZ 370 100 50)
Konto-Nummer 985 56-501
Stichwort "Jabiluka"


Koordination:

Werner Aron
Kerßenbrockstraße 8, 48147 Münster
Telefon/Fax: 0251 - 27 41 55


Seit mindestens 40.000 Jahren ist diese Region im Norden Australiens, heute als Kakadu-Nationalpark Hauptreiseziel für Australien-Touristen, ununterbrochen vom Volk der Mirrar-Gundjehmi besiedelt.
Protestaktion der Ureinwohner vom Volk der Mirrar, mit Unterstützung von Umweltschutz- und Menschenrechtsorganisationen, sollen den Weiterbau der Jabiluka-Mine verhindern.